Die Bedeutung der Werkzeuge in der Champagne
Die wirtschaftliche Bedeutung der Produktionswerkzeuge ist in der
Champagne sehr hoch. Folgende Elemente tragen die Beschäftigung in der
Region:
- Die Weinanbaufläche (die Weinberge)
Die Weinberge:
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Heute gibt es fast 31 000 Hektar Weinberge mit der Herkunftsbezeichnung
Champagne. Seit Beginn des Jahrhunderts bis zu den sechziger Jahren blieb
die Zahl konstant zwischen 10 000 und 12 000 Hektar.
1962 hat die wirtschaftliche Entwicklung des Champagners die Erschließung
neuer Pflanzungen gefördert.
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Jahr
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Zahl der Nutzfläche (ha)
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1962 |
12 463 hectares
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1970 |
17 828 hectares
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1980 |
24 057 hectares
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1990 |
27 542 hectares
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1996 |
30 711 hectares
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Die Weinanbauregion Champagne ist die 5. in Frankreich:
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Weinanbauregion
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Fläche
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Bordeaux
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113 000 hectares |
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Cognac
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80 800 hectares |
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Rhonetal
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76 000 hectares |
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Languedoc Roussillon
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60 500 hectares |
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Champagner
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30 700 hectares |
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Süd-West
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28 000 hectares |
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Bourgogne
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27 000 hectares |
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Provence
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25 900 hectares |
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Liebliche, natürliche Weine (VDN)
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24 500 hectares |
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Val de Loire
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24 500 hectares |
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Beaujolais
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21 000 hectares |
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Pays Nantais
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16 000 hectares |
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Alsace (Elsaß)
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14 300 hectares |
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Armagnac
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9 000 hectares |
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Jura und Savoyen
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2 300 hectares |
Die Weinanbaufläche in Frankreich tendiert in den letzten 10 Jahren zum
Rückgang. In der Champagne dagegen ist die umgekehrte Tendenz zu
beobachten, wie es auch in allen anderen Ländern geschieht, wo die
angepflanzten Weinbauflächen aufgrund der Nachfrage der Verbraucher
uneingeschränkt zunehmen. Allerdings muß man darauf hinweisen, daß die
Abnahme der französischen Flächen auf dem Rückgang der sogenannten "Weine
geringeren Niveaus" zurückzuführen ist. Die Herkunftsbezeichnungen (D.O.)
haben dagegen um ca. 20% zugenommen (388.500 bis 463.800 Hektar).
Das Land in der Champagne erreicht einen Verkaufspreis pro Hektar vom
einfachen bis zum dreifachen Wert (900.000 FF bis 3.200.000 FF, 1996).
Der Gesamtwert der Weinberge in der Champagne, basierend auf einem
Durchschnittspreis von 1.500.000 FF pro Hektar, beträgt somit 46,1
Milliarden Französische Francs.
Das Lagervolumen:
Die Produktion wird in Wein- und Fertigungskellern gelagert. Allein in
den Weinkellern gibt es mindestens eine Milliarde Flaschen, die Dank
vieler Jahre idealer Konservierung bei den Feiern zum neuen Jahrtausend
die Gasttische überschwemmen werden.
Die geräumigen Weinkeller der Champagne (einige von ihnen sind Dutzende
von Kilometern lang) sind in den Kreidefelsen gegraben, der eine
regulierende Auswirkung auf die Temperatur hat. Sie beträgt konstant
zwischen 8 und 12ºC. Ein großer Teil dieser wunderbaren Galerien (von
denen manche unter Denkmalschutz stehen) waren ursprünglich Steinbrüche,
die die notwendigen Steine zur Erbauung der Städte in der Region
lieferten (gallisch-römisches Zeitalter).
Die Weinkeller zur Weiterverarbeitung wurden kürzlich zwecks
Modernisierung und aus sanitären Gründen renoviert. Sie haben in 15
Jahren ihre Lagerkapazität von 3 Millionen Hektoliter (300 Millionen
Liter, d.h. 400 Millionen Flaschen) auf derzeit 5 Millionen (500
Millionen Liter, d.h. 667 Millionen Flaschen) ausgeweitet. Diese
Lagerkapazitäten sind ungleichmäßig zwischen den Eigentümern, Händlern
oder Genossenschaften verteilt, wie folgende Tabelle darstellt:
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In den Anlagen:
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Millionen Hektoliter (Millionen Flaschen)
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Eigentümer
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1 (133) |
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Genossenschaften
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1,5 (200) |
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Händler
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2,5 (333) |
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